Das Prinzip Solidarität

Datum: 
Montag, 29. September 2014, 19:30h
Ort: 
LC36 (Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln)
Von: 
RH-Köln

Buchvorstellung mit Markus Mohr und Massimo Perinelli

Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD

Am 2. Juni 1967 wurde der Kommunarde Fritz Teufel in West-​Berlin bei den Protesten gegen den Besuch des persischen Diktators Shah Reza Pahlevi um 19.​59 Uhr inhaftiert. Danach gründete sich in der Stadt eine Rechtshilfe.

In Anlehnung an die gleichnamige Hilfsorganisation der KPD in der Weimarer Republik sollte sie sich zu Beginn der 70er Jahre in die Rote Hilfe transformieren. Etwa 100 Gruppen der Roten Hilfe in der Bundesrepublik und West-​Berlin organisierten in den 70er Jahren die Solidarität mit hunderten von Inhaftierten aus dem linken Spektrum und den von der staatlichen Repression Bedrohten. Das ist das Anliegen der auch heute noch existenten Roten Hilfe.

Eine Reihe von AutorInnen gibt in "Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD" in zwei Bänden einen Einblick in die neuere Geschichte dieser vom Staatsapparat immer mal wieder verfolgten Organisation.

Der Herausgeber Markus Mohr wird das Buch vorstellen und der Autor Massimo Perinelli spricht über das Verhältnis der Roten Hilfe zu den sogenannten Gastarbeiterstreiks. Dabei stieß sie auf eine gesellschaftliche Dynamik, von der sie noch keinen Begriff hatte: der Rassismus.


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