Veranstaltung

Silvestersause 2016/2017

Datum: 
Samstag, 31. Dezember 2016, 21:00h
Ort: 
SSK Salierring (Salierring 37 und 41, 50677 Köln)
Von: 
RH-Köln

Spendenparty für die solidarische Umlage von Repressionskosten

Deutsche und türkische Nationalist*innen, Rassist*innen, RWE, Zwangsräumungen und vieles mehr verursachen Kosten, weil der deutsche Staat den Kampf dagegen ständig kriminalisiert. Anwaltskosten, Prozesskosten, Geldstrafen: da kommen im Jahr mehrere tausend Euro allein in Köln zusammen, die wir gemeinsam in Solidarität tragen müssen.

Also kommt, trinkt und feiert, damit möglichst viel Geld zusammen kommt.

Kategorie: 
Themen: 

Infoveranstaltung zum Prozess gegen eine Anarchistin in Aachen

Datum: 
Sonntag, 4. Dezember 2016, 18:00h
Ort: 
SSK Salierring (Salierring 37 und 41, 50677 Köln)
Von: 
RH-Köln

Aufgrund von Schwierigkeiten konnte die letzte Veranstaltung leider nicht stattfinden. Deswegen gibt es eine neue Veranstaltung am Sonntag. Im Prozess gegen eine anarchistische Genossin aus Amsterdam werden am 05.12. vermutlich die Plädoyers verlesen und am 08.12. das Urteil. Im schlimmsten Fall drohen ihr 5-12 Jahre Knast. Über Hintergründe, Repression, Solidarität und kommende Aktivitäten soll am Sonntag geredet werden.

(Der Vortrag findet auf Englisch statt, bei Bedarf wird eine Übersetzung ins Deutsche organisiert)

Infotalk about the arrest, detention, case and solidarity on one of the anarchists arrested by the prosecution of Aachen, Germany.

The story begins on a hot summer day of 2015, when a comrade was arrested on the Greek-Bulgarian border, because of an arrest warrant issued by the prosecution of Aachen, accusing her of a bank robbery that tool place in Aachen in 2013. After spending 5 months in detention she was released, with charges dropped and no conditions to her release. The very disappointed prosecution made recourse to the higher court, which was granted a trial which is set to begin on the 4th of November 2016. The same prosecution office has arrested in the spring of 2016 two other anarchists from Barcelona for a bank robbery that took place against a Pax Bank in 2014.

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Solidarität mit den GenossInnen der SGDF - Den Terror mit unserer Solidarität überwinden

Datum: 
Montag, 29. Februar 2016, 19:30h
Ort: 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3, Köln)
Von: 
RH-Köln
Spendenaufruf für die Opfer des IS-Anschlags in Suruç
Bundesweite Infotour mit einem Überlebenden des Anschlags

Am 20. Juli 2015 detonierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod.

Der Anschlag war ein gezielter Angriff des sog. Islamischen Staates (IS) auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 aus der gesamten Türkei angereisten Mitglieder dieser linken Jugendorganisation hatten sich zum Ziel gesetzt, ihren Sommerurlaub in der umkämpften und vom Krieg nahezu zerstörten Stadt Kobane zu verbringen, beim Wiederaufbau zu helfen und Hilfsgüter dorthin zu transportieren.

Der Anschlag, begangen von einem IS-Selbstmordattentäter, wurde vom türkischen Regime genutzt, um umfangreiche Razzien durchzuführen und über tausend linke Opposition in der Türkei zu inhaftieren. Ebenso dienten sie als Vorwand für Bombardierungen der türkischen Armee, die sich in erster Linie gegen Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) richteteten, und so den begonnenen Friedensprozess zum Erliegen brachten.

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Das Prinzip Solidarität

Datum: 
Montag, 29. September 2014, 19:30h
Ort: 
LC36 (Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln)
Von: 
RH-Köln

Buchvorstellung mit Markus Mohr und Massimo Perinelli

Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD

Am 2. Juni 1967 wurde der Kommunarde Fritz Teufel in West-​Berlin bei den Protesten gegen den Besuch des persischen Diktators Shah Reza Pahlevi um 19.​59 Uhr inhaftiert. Danach gründete sich in der Stadt eine Rechtshilfe.

In Anlehnung an die gleichnamige Hilfsorganisation der KPD in der Weimarer Republik sollte sie sich zu Beginn der 70er Jahre in die Rote Hilfe transformieren. Etwa 100 Gruppen der Roten Hilfe in der Bundesrepublik und West-​Berlin organisierten in den 70er Jahren die Solidarität mit hunderten von Inhaftierten aus dem linken Spektrum und den von der staatlichen Repression Bedrohten. Das ist das Anliegen der auch heute noch existenten Roten Hilfe.

Eine Reihe von AutorInnen gibt in "Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD" in zwei Bänden einen Einblick in die neuere Geschichte dieser vom Staatsapparat immer mal wieder verfolgten Organisation.

Der Herausgeber Markus Mohr wird das Buch vorstellen und der Autor Massimo Perinelli spricht über das Verhältnis der Roten Hilfe zu den sogenannten Gastarbeiterstreiks. Dabei stieß sie auf eine gesellschaftliche Dynamik, von der sie noch keinen Begriff hatte: der Rassismus.

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Die aktuelle Situation in der Ukraine

Datum: 
Montag, 25. August 2014, 18:30h
Ort: 
AZ Köln (Luxemburger Str. 93, Köln)
Von: 
RH-Köln
Information und Diskussion zur aktuellen Situation in der Ukraine - mit ukrainischen und russischen Antifaschist*innen

Auf Einladung der Roten Hilfe kommen antifaschistische Aktivist*innen unterschiedlichen Alters und von verschiedenen Gruppen aus der Ukraine und aus Russland nach Köln. In einem Diskussionsabend und mit einer Fotoausstellung berichten sie über die politische Situation der ukrainischen Linken seit dem Putsch Ende Februar 2014, den darauffolgenden Wahlen und dem Kriegszustand im Süden und Osten des Landes.

Ziel der Veranstaltung ist es, eine alternative Sichtweise sozialer Bewegungen aus den verschiedenen Landesteilen zur Diskussion zu stellen.

Hierzu erklärt Anton Kurtschinov, Mitglied der Delegation aus der Ukraine: "Wir sind eine politisch heterogene Gruppe unterschiedlichen Alters und setzen uns aus Gewerkschafter*innen, Friedensaktivist*innen und Mitgliedern linker Gruppen zusammen. Uns eint die Gegner*innenschaft zum Erstarken faschistischer Gruppierungen, deren Einflüsse bis in die nationalkonservative Regierung hinein reichen, und zum Kriegszustand in der Ukraine. Ein weiteres Ziel unserer Rundreise ist, auf die staatliche Repression, die uns als Linke aktuell widerfährt, aufmerksam zu machen und uns mit fortschrittlichen Kräften hierzulande zu vernetzen."

18:30h | Einlass, Eröffnung der Fotoausstellung
19:00h | Beginn der Veranstaltung

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Antirep-Café | Unterstützt die Gefangenengewerkschaft!

Datum: 
Montag, 21. Juli 2014, 19:00h
Ort: 
LC36 (Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln)
Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Gefangenengewerkschaft

Am 22. Mai gründeten Gefangene in der JVA Tegel eine Gefangenengewerkschaft. Dies wurde sofort mit Repression und Einschüchterungsversuchen beantwortet. Dabei sind die zentralen Forderungen bisher bloß: Mindestlohn auch für Gefangene und Einbeziehung in die Rentenversicherung. Alles andere als utopisch!

In mehreren europäischen Länder, z.B. Italien und Österreich, ist das längst Realität. Nicht so hierzulande. In der Bundesrepublik gibt es ein Heer von Billiglöhner*innen. Die Gefangenen sind nur ein Teil von ihnen. Die Kapitalist*innen und die mit ihnen befreundeten Politiker*innen werden nicht müde, den Untergang des Abendlands heraufzubeschwören, wenn diese Menschen wenigstens den Mindestlohn erhalten.

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Antirep-Café | Halim Dener - gefoltert. geflüchtet. verboten. erschossen.

Datum: 
Montag, 16. Juni 2014, 19:00h
Ort: 
LC36 (Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln)
Von: 
RH-Köln
Infoveranstaltung zur Kampagne und bundesweiten Demonstration "Halim Dener" am 21. Juni in Hannover.

In Kooperation mit Azadi e.V.

Vor 20 Jahren, am 30. Juni 1994 wurde der Aktivist Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover durch einen Schuss in den Rücken erschossen. Leben und Sterben Halim Deners waren geprägt von politischen Konflikten, die auch heute noch aktuell sind. Auf der Infoveranstaltung wollen wir an Halim Denir erinnern und die Kämpfe, die er geführt hat - der Kurdistankonflikt, Flucht & Migration und rassistische Polizeigewalt - in einen aktuellen Kontext setzen.

Halim floh 1994 nach Verhaftung und Folter durch die türkische Polizei aus seiner kurdischen Heimat. Damals zerstörte das türkische Militär 4000 Dörfer. Die BRD war und ist durch Waffenlieferungen und die militärische Zusammenarbeit im Rahmen der NATO-Partnerschaft aktiver Teil des Kurdistan-Konflikts.

Als minderjähriger, unbegleiteter Flüchtling kam er in die BRD. Hier war nach öffentlicher rassistischer Hetze und Pogromen an Flüchtlingen und Migrant*innen 1993 das Grundrecht auf Asyl durch Änderung des Grundgesetzes faktisch abgeschafft worden. Heute fliehen Menschen aus den Konfliktzonen, wie z.B. Syrien oder Libyen, um in Europa ihr Leben in Sicherheit weiterführen zu können. Flüchtlingen und Migrant*innen schlägt immer wieder, auch von Seiten der Behörden, blanker Rassismus entgegen.

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Antirep-Café | Vorratsdatenspeicherung

Datum: 
Montag, 19. Mai 2014, 19:00h
Ort: 
LC36 (Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln)
Von: 
RH-Köln

2006 verabschiedete der Rat der EU mit Zustimmung fast aller Mitgliedstaaten die EU-Richtlinie zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung. In Deutschland setzte die große Koalition aus CDU, CSU und SPD die Richtlinie 2007 in nationales Recht um. 2010 erklärte das Bundesverfassungsgericht diese deutsche Fassung für verfassungswidrig und nichtig. Im April diesen Jahres hob schließlich der Europäische Gerichtshof die gesamte Richtlinie auf, weil sie gegen Grundrechte verstößt.

Beim Antirepressions-Café am 19. Mai wird ein Referent aus unseren Gruppen die bisherige Vorratsdatenspeicherung und die Urteile dazu vorstellen und die Frage stellen, ob damit nun keine Telekommunikationsdaten mehr gespeichert werden.

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Antirep-Café | Wegsperren um jeden Preis?

Datum: 
Montag, 17. Februar 2014, 19:00h
Ort: 
LC36 (Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln)

Mit der verschärften Neuauflage des sogenannten Therapieunterbringungsgesetzes will die große Koalition nun die nachträgliche Sicherungsverwahrung durch die Hintertür wieder einführen. Damit wird es noch leichter, unliebsame Gefangene über ihre Haftzeit hinaus einzusperren.

Mit unserer Veranstaltung wollen wir ein deutliches Zeichen dagegen setzen.

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Black Block: Ein Dokumentarfilm von Carlo A. Bachschmidt

Datum: 
Freitag, 31. Januar 2014, 19:30h
Ort: 
AZ Köln (Luxemburger Str. 93, Köln)
Von: 
RH-Köln
Filmvorführung

im Rahmen der Ausstellung "Vermummt und gewaltbereit - Polizeigewalt in Deutschland"

Genua / Italien 2001: Der Gipfel der G8, der Protest der Hunderttausenden, die Kämpfe, die Hoffnungen, der erschossene Demonstrant, die Polizeigewalt auf den Strassen und schließlich beim Überfall auf die Diaz-Schule. Was in dieser als Schlafplatz genutzten Schule passiert ist und was davon bleibt – davon legen Aktivist*innen im Dokumentarfilm "Black Block" Zeugnis ab.

300 Polizisten stürmten in der Nacht die Diaz-Schule. Bei ihrem kalkulierten Blutbad verletzten sie fast 90 Menschen schwer. Selbst aus den Krankenhäusern wurden die Aktivist*innen anschließend in die Polizeikaserne Bolzaneto gebracht, dort erniedrigt und gefoltert. Niels und Lena (Hamburg), Chabi (Zaragoza), Mina (Paris), Dan (London), Michael (Nizza) und Muli (Berlin) erzählen ihre Geschichten aus dieser Nacht, von davor und danach, von der erlittenen Traumatisierung, von dem, was für sie seither anders geworden ist. Aber auch, wie sie neue Wege fanden und dabei festhalten an den Idealen, die sie nach Genua geführt hatten.

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