Protestwochenende gegen Rassismus und Hogesa

Der Ermittlungsausschuss Köln ist für Menschen, die aufgrund ihrer Teilnahme an den antirassistischen und antifaschistischen Protesten am Wochenende in Köln von der Polizei in Gewahrsam genommen oder festgenommen werden, durchgehend von Freitag, 23.10.2015, 18:00h bis Montag, 26.10.2015, 10:00h telefonisch unter 0221/9327252 erreichbar. Bei Bedarf wird die Erreichbarkeit noch verlängert.

Am Samstag, den 24.10. werden wir zusammen mit dem EA-Köln eine Sprechstunde von 21:00h bis 23:00h im Convergence Center (AZ Köln) abhalten, wo wir vor allem die Leute hinbitten, die im Laufe des Tages Platzverweise/Aufenthaltsverbote erteilt bekommen haben, die bis in den nächsten Tag hinein auch für das Gebiet von legalen Protesten gegen Hogesa ausgesprochen sind. Wir wollen versuchen, allen eine Teilnahme an den Protesten juristisch zu ermöglichen.

Wir hoffen darauf, dass die Polizei keine Repression gegen o.g. Demonstrant*innen ausüben wird. Leider hat die Vergangenheit immer wieder andere Beispiele geliefert wie z.B. beim antirassistischen Grenzcamp 2003 und beim AIK-Gegenprotest 2008 in Köln, wo jeweils mehrere hundert Demonstrant*innen in Gewahrsam genommen wurden. Sollte es wieder zu solchen Massenfreiheitsentziehungen kommen, ist damit zu rechnen, dass die Polizei Köln die Betroffenen über viele Stunden in die Polizeikaserne nach Brühl verschleppt. Seid also vorbereitet (genug Schlaf, Essen, Trinken, notwendige Medikamente, Bezugsgruppen und EA-Nummer) und achtsam. Lest ruhig auch nochmal die Verhaltenstipps auf der Webseite des EA-Köln durch.

Rote Hilfe und EA stehen euch auf jeden Fall zur Seite.

Solidarische Grüße,
Rote Hilfe Köln

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