Sprechstunde

Jeden 1. und 3. Montag im Monat bieten wir in der LC36 Einzelberatungen für Menschen an, die wegen ihres politischen Einsatzes für ein solidarisches Miteinander staatlicher Repression ausgesetzt sind. Wir bitten alle, die keine sofortige Hilfe brauchen, diese Termine wahrzunehmen.

Antirep-Café

Jeden 3. Montag im Monat veranstalten wir das Antirep-Café in der LC36 zusammen mit dem EA-Köln und den Demosanis. Nach einer kurzen inhaltlichen Veranstaltung wird Musik aufgelegt und bei Bier, Softdrinks oder Tee gequatscht und sich ausgetauscht.

Solidarität mit den GenossInnen der SGDF - Den Terror mit unserer Solidarität überwinden

Datum: 
Montag, 29. Februar 2016, 19:30h
Ort: 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3, Köln)
Von: 
RH-Köln
Spendenaufruf für die Opfer des IS-Anschlags in Suruç
Bundesweite Infotour mit einem Überlebenden des Anschlags

Am 20. Juli 2015 detonierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod.

Der Anschlag war ein gezielter Angriff des sog. Islamischen Staates (IS) auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 aus der gesamten Türkei angereisten Mitglieder dieser linken Jugendorganisation hatten sich zum Ziel gesetzt, ihren Sommerurlaub in der umkämpften und vom Krieg nahezu zerstörten Stadt Kobane zu verbringen, beim Wiederaufbau zu helfen und Hilfsgüter dorthin zu transportieren.

Der Anschlag, begangen von einem IS-Selbstmordattentäter, wurde vom türkischen Regime genutzt, um umfangreiche Razzien durchzuführen und über tausend linke Opposition in der Türkei zu inhaftieren. Ebenso dienten sie als Vorwand für Bombardierungen der türkischen Armee, die sich in erster Linie gegen Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) richteteten, und so den begonnenen Friedensprozess zum Erliegen brachten.

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Themen: 

Zweiter Verhandlungtag im Prozess gegen Aktivisten anlässlich der Demo gegen die IMK 2014 in Köln

Datum: 
Mittwoch, 13. Januar 2016, 13:30h
Ort: 
Amtsgericht Köln (Luxemburger Str. 101, Köln)
Von: 
RH-Köln

Mit über 2000 TeilnehmerInnen fand am 6. Dezember 2014 die Demonstration gegen die Innenministerkonferenz 2014 in Köln statt. Während und nach der Demo wurden drei Teilnehmer in Gewahrsam genommen und in die Gefangenensammelstelle nach Brühl gebracht.

Nachdem der erste Verhandlungstermin am 21.10.2015 wegen der Abwesenheit von zwei der drei Polizeizeugen geplatzt ist, findet nun am 13. Januar um 13:30h der zwei Verhandlungstag im Prozess am Amtsgericht Köln gegen einen der Aktivisten wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte statt.

Treffpunkt für UnterstützerInnen ist um 13:00h vor dem Eingang des Gerichtsgebäudes. Kommt pünktlich, da Einlasskontrollen vorgenommen werden.

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Protestwochenende gegen Rassismus und Hogesa

Der Ermittlungsausschuss Köln ist für Menschen, die aufgrund ihrer Teilnahme an den antirassistischen und antifaschistischen Protesten am Wochenende in Köln von der Polizei in Gewahrsam genommen oder festgenommen werden, durchgehend von Freitag, 23.10.2015, 18:00h bis Montag, 26.10.2015, 10:00h telefonisch unter 0221/9327252 erreichbar. Bei Bedarf wird die Erreichbarkeit noch verlängert.

Am Samstag, den 24.10. werden wir zusammen mit dem EA-Köln eine Sprechstunde von 21:00h bis 23:00h im Convergence Center (AZ Köln) abhalten, wo wir vor allem die Leute hinbitten, die im Laufe des Tages Platzverweise/Aufenthaltsverbote erteilt bekommen haben, die bis in den nächsten Tag hinein auch für das Gebiet von legalen Protesten gegen Hogesa ausgesprochen sind. Wir wollen versuchen, allen eine Teilnahme an den Protesten juristisch zu ermöglichen.

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Prozess gegen Aktivisten anlässlich der Demo gegen die Innenministerkonferenz 2014 in Köln

Datum: 
Mittwoch, 21. Oktober 2015, 11:30h
Ort: 
Amtsgericht Köln (Luxemburger Str. 101, Köln)
Von: 
RH-Köln

Mit über 2000 TeilnehmerInnen fand am 6. Dezember 2014 die Demonstration gegen die Innenministerkonferenz 2014 in Köln statt. Während und nach der Demo wurden drei Teilnehmer in Gewahrsam genommen und in die Gefangenensammelstelle nach Brühl gebracht.

Am 21. Oktober um 11:30h findet nun die Verhandlung im Prozess am Amtsgericht Köln gegen einen der Aktivisten wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte statt. Treffpunkt für UnterstützerInnen ist um 11:00h vor dem Eingang des Gerichtsgebäudes. Kommt pünktlich, da Einlasskontrollen vorgenommen werden.

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Prozess gegen Aktivistin anlässlich des Protests gegen die Rüstungsmesse ITEC in Köln

Datum: 
Montag, 9. Februar 2015, 13:00h
Ort: 
Amtsgericht Köln (Luxemburger Str. 101, Köln)

Für den 20. Mai 2014 rief ein Bündnis aus verschiedenen Grupppen (u.a. Bundeswehr Wegtreten, Kölner Friedensforum) zur Kundgebung und Demonstration gegen die an diesem Tag beginnende Internationale Rüstungsmesse ITEC auf. Die Demo lief am Hotel Excelsior Ernst am Bahnhofsvorplatz vorbei, wo in diesem Moment das zentrale Networking-Event für die Messebesucher_innen, bestehend aus "führenden Köpfen aus Industrie und Forschung, sowie Militär-Schlüsselpersonen des Training- und Simulationsbereichs" (aus der Selbstvorstellung der ITEC) stattfand.

Versammlungsteilnehmer_innen, die gerade dabei waren, Kreideumrisse auf den Boden zu malen, wurden von Polizisten weggezerrt, gekesselt und deren Personalien aufgenommen.

Am 9. Februar findet nun der Prozess am Amtsgericht Köln gegen eine der Aktivist_innen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte statt. Kommt pünktlich, da Einlasskontrollen angekündigt sind.

Mehr Infos:

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Terminänderung

+++ Achtung +++

Der Termin der Sprechstunde in der ersten Januarwoche verschiebt sich von Montag 5.1. auf Dienstag 6.1.

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Silvester zum Knast

Datum: 
Mittwoch, 31. Dezember 2014, 18:00h
Ort: 
Von: 
RH-Köln

... alle Jahre wieder ...

DIE MAUER MUSS WEG! ZWANGSANSTALTEN SPRENGEN! WIDERSTAND AUFBAUEN!

Silvester zur Knastmauer? Klar, wie jedes Jahr. Aber diesmal gibts was Besonders: Der Knast in Ossendorf soll bald abgerissen werden. Prima! Das könnten wir ja zusammen mit den Gefangenen feiern! Wenn die Knast­be­trei­ber nicht vor hätten, an der gleichen Stelle einen neuen Knast zu bauen. Und das heißt Reinvestitionen in das Weg­sperrsystem statt Abbau desselben. Statt alle Mauern wegzureißen besteht anscheinend das Vorhaben, mitten auf dem Gelände eine weitere Trennmauer zu errichten. Auf der einen Seite Abriss und Neubau, auf der anderen Seite Knastalltag unter erschwerten Bedingungen. Und das mindestens 10 Jahre lang. Der helle Wahnsinn! Dann steht er da, der Neubau, der in den folgenden Jahrzehnten noch besser überwachen und von der Außenwelt ab­grenzen soll.

Angeblich soll Knast ja auf diese Außenwelt vorbereiten. Das geschieht oft auf zynische Art und Weise, u.a. durch Zwang zur Arbeit, Sanktionen bei Arbeitsverweigerung, miese Arbeitsbedingungen, Abspeisung mit Taschengeld. Ja klar, das gibt es draußen auch mehr und mehr. Und sich solches gefallen zu lassen, dafür soll Knast die teils störrischen Außenseiter anpassen. So was nennt sich dann "Resozialisation". Doch seit einigen Monaten gibt es in deutschen Knästen Gefangene, die sich gegen diese repressiven "Erziehungsmaßnahmen" als Gefangenen­gewerk­schaft (GG/BO) organisieren.

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Gegen die Innenministerkonferenz 2014

Datum: 
Samstag, 6. Dezember 2014, 13:00h
Ort: 
Hohenzollernring (Friesenplatz)

Aufruf

Grenzen überwinden! PKK-Verbot aufheben!

Bei der regelmäßig stattfindenden Konferenz der Innenminister*innen der Länder und des Bundesinnenministeriums (IMK) werden die politischen Schwerpunkte der deutschen Innenpolitik festgeschrieben. Häufig lässt sich an den Beschlüssen der IMK ablesen, in welche Richtung sich die Innen- und Rechtspolitik des deutschen Staates entwickeln wird. In Köln wird neben Themen wie "organisierte Einbruchskriminalität", "Hooligan- und Ultragewalt" vor allem die deutsche Asylpolitik auf der Tagesordnung stehen.

Abschottung nach außen…

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Aufhebung des PKK-Verbots jetzt!

Am Dienstagabend sind in Hamburg und Celle Solidaritätskundgebungen mit der von der Eroberung bedrohten kurdischen Stadt Kobane von Salafisten gewaltsam angegriffen worden. Allein in Hamburg waren an den Angriffen ca. 400 Islamisten beteiligt.

Die Hamburger Polizei sprach sofort in bekannter totalitarismustheoretischer Diktion von "gewalttätigen Ausschreitungen rivalisierender Gruppen". Das Bundeskriminalamt (BKA) verortet in einer durch den "Spiegel" bekanntgewordenen Lageeinschätzung eine akute Gefahr nicht etwa in erster Linie bei den Anhänger*innen eines islamistischen Terrorstaats, sondern bei den Sympathisant*innen der kurdischen Befreiungsbewegung: "Gerade in Kreisen junger PKK-Anhänger sei bereits jetzt eine starke Emotionalisierung festzustellen, die eine ohnehin bestehende Gewaltbereitschaft weiterhin erhöht haben dürfte."

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Das Prinzip Solidarität

Datum: 
Montag, 29. September 2014, 19:30h
Ort: 
LC36 (Ludolf-Camphausen-Str. 36, Köln)
Von: 
RH-Köln

Buchvorstellung mit Markus Mohr und Massimo Perinelli

Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD

Am 2. Juni 1967 wurde der Kommunarde Fritz Teufel in West-​Berlin bei den Protesten gegen den Besuch des persischen Diktators Shah Reza Pahlevi um 19.​59 Uhr inhaftiert. Danach gründete sich in der Stadt eine Rechtshilfe.

In Anlehnung an die gleichnamige Hilfsorganisation der KPD in der Weimarer Republik sollte sie sich zu Beginn der 70er Jahre in die Rote Hilfe transformieren. Etwa 100 Gruppen der Roten Hilfe in der Bundesrepublik und West-​Berlin organisierten in den 70er Jahren die Solidarität mit hunderten von Inhaftierten aus dem linken Spektrum und den von der staatlichen Repression Bedrohten. Das ist das Anliegen der auch heute noch existenten Roten Hilfe.

Eine Reihe von AutorInnen gibt in "Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD" in zwei Bänden einen Einblick in die neuere Geschichte dieser vom Staatsapparat immer mal wieder verfolgten Organisation.

Der Herausgeber Markus Mohr wird das Buch vorstellen und der Autor Massimo Perinelli spricht über das Verhältnis der Roten Hilfe zu den sogenannten Gastarbeiterstreiks. Dabei stieß sie auf eine gesellschaftliche Dynamik, von der sie noch keinen Begriff hatte: der Rassismus.

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